Josiane Alfonsi

Im französischen Valence geboren verbrachte Josiane Alfonsi ihre Kindheit in Deutschland. Sie besuchte die französische Schule in Donaueschingen, dann das Gymnasium in Frankreich. Ihr Studium der Literatur und Komparatistik absolvierte sie in Nizza. In Tübingen studierte sie Völkerkunde und Empirische Kulturwissenschaft - und blieb. Seit 1990 gehört sie zur südwestdeutschen Literaturszene.

In zwei Sprachen ist sie zu Hause. In welcher Sprache ihre Gedichte entstehen, "das entscheidet der erste Satz, also fast nicht ich".


Einzeltitel:

Je suis / Du bist, Gedichte. Tübingen 1990.
Kultur / Culture, Gedichte. Reicheneck 1997.
Le temps du dire / Sagen-Zeit, Gedichte. Tübingen 1998.

Gedichte in Anthologien u.a.:

Zwischen den Zeiten. Zwischen den Welten. Ein Almanach. Berlin 1995.
Die Lehre der Fremde. Die Leere der Fremden. Tübingen 1997.

Dem Dichter des Lesens. Gedichte für Paul Hoffmann. Von Ilse Aichinger bis Zhang Zao. Tübingen 1997.

Mein Hermann Hesse: eine hommage. Berlin 2002.

Tübingen im Gedicht. Tübingen 2003.

Poesie / poésie. Ludwigsburg 2004.

 

Auszeichnungen:

Würth Literaturpreis der Universität Tübingen, 1997.

Stipendium des Stuttgarter Schriftstellerhauses, 1999.

Stipendium der Hermann Hesse Stiftung, Calw 2001.

Stipendium der Collectivité territoriale de Corse, Ajaccio / Korsika, 2008.